Kürbis-Bolognese Rezept – cremig, würzig und perfekt für den Herbst

Kürbis-Bolognese Rezept – cremig, würzig und perfekt für den Herbst

Diese MangiaMarc-Version der Kürbis-Bolognese verbindet einen italienischen Klassiker mit dem Geschmack des Herbstes. Fein angebratenes Hackfleisch trifft auf aromatischen Kürbis, Tomaten, Gemüse und Kräuter und wird langsam zu einer wunderbar sämigen Sauce geschmort. Der Kürbis gibt der Bolognese eine leichte Süße und besonders cremige Konsistenz, ohne dass der typische, kräftige Charakter eines Ragù verloren geht.

Breite Pasta nimmt die Sauce besonders gut auf und verbindet sich beim Schwenken perfekt mit dem Ragù. Parmigiano Reggiano und ein wenig gutes Olivenöl sorgen zum Schluss für zusätzliche Tiefe. Das Ergebnis ist cremig, herzhaft und wunderbar herbstlich – echtes italienisches Soulfood für kühlere Tage.

Zutaten (für 4 Personen)

Für die Pasta:

Für die Kürbis-Bolognese:

  • 400 g Rinderhackfleisch
  • 500 g Hokkaido-Kürbis
  • 1 kleine Zwiebel
  • 1 Karotte
  • 1 Stange Sellerie
  • 1 Knoblauchzehe
  • 2 EL Tomatenmark
  • 300 g passierte italienische Tomaten
  • 100 ml trockener Weißwein
  • 150–200 ml Gemüse- oder Rinderbrühe
  • 4 EL gutes Olivenöl
  • 4–5 Blätter frischer Salbei
  • Salz
  • frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
  • optional: eine kleine Prise Muskat

Zum Finish:

  • 60–80 g Parmigiano Reggiano
  • einige frische Salbeiblätter
  • gutes Olivenöl
  • frisch gemahlener schwarzer Pfeffer

Zubereitung

1. Kürbis und Gemüse vorbereiten

Den Hokkaido waschen, halbieren und die Kerne entfernen. Etwa zwei Drittel des Kürbisses in kleine Würfel schneiden. Den restlichen Kürbis etwas gröber würfeln – diese Stücke dürfen später in der Sauce sichtbar bleiben.

Zwiebel, Karotte und Sellerie sehr fein würfeln. Den Knoblauch fein hacken.

2. Soffritto ansetzen

Das Olivenöl in einer großen Pfanne oder einem schweren Topf bei mittlerer Hitze erwärmen.

Zwiebel, Karotte und Sellerie hineingeben und 5–7 Minuten langsam anschwitzen, bis das Gemüse weich und leicht süßlich geworden ist.

Knoblauch und einige fein geschnittene Salbeiblätter hinzufügen und kurz mitbraten.

3. Hackfleisch kräftig anbraten

Das Hackfleisch zum Gemüse geben und bei etwas höherer Hitze kräftig anbraten. Dabei mit einem Kochlöffel zerteilen.

Das Fleisch ruhig etwas Farbe bekommen lassen – die Röstaromen geben der Kürbis-Bolognese später ihre herzhafte Tiefe.

Tomatenmark dazugeben und etwa eine Minute mitrösten.

4. Kürbis hinzufügen

Die klein geschnittenen Kürbiswürfel unter das Hackfleisch geben und einige Minuten mitbraten.

Mit Weißwein ablöschen und den Wein nahezu vollständig einkochen lassen.

Anschließend die passierten Tomaten und zunächst etwa 150 ml Brühe hinzufügen.

Mit Salz, schwarzem Pfeffer und optional einer kleinen Prise Muskat würzen.

5. Kürbis-Bolognese langsam schmoren

Die Sauce bei niedriger bis mittlerer Hitze 30–40 Minuten sanft köcheln lassen.

Dabei gelegentlich umrühren und bei Bedarf etwas Brühe nachgießen.

Ein Teil des Kürbisses zerfällt während des Kochens und verbindet sich mit Tomaten und Fleisch zu einer cremigen, samtigen Sauce. Die größeren Kürbisstücke bleiben dagegen sichtbar und sorgen für Struktur.

6. Pasta kochen

Die Pasta in reichlich gesalzenem Wasser al dente kochen.

Kurz vor Ende der Kochzeit eine Tasse Pastawasser auffangen.

Die Pasta etwas früher aus dem Wasser nehmen, damit sie anschließend direkt in der Kürbis-Bolognese fertig gegart werden kann.

7. Pasta und Bolognese verbinden

Die Pasta direkt zur Sauce geben.

Einen kleinen Schuss Pastawasser hinzufügen und alles bei mittlerer Hitze kräftig durchschwenken. Dadurch verbinden sich die Stärke der Pasta, das Olivenöl und die Kürbis-Bolognese zu einer cremigen Sauce, die wunderbar an der Pasta haftet.

Etwas frisch geriebenen Parmigiano unterheben und bei Bedarf noch einen kleinen Schuss Pastawasser hinzufügen.

8. Anrichten

Die Pasta mit einer Zange aufnehmen und hoch und kompakt auf tiefen Tellern aufdrehen.

Etwas Kürbis-Bolognese darübergeben und großzügig Parmigiano Reggiano darüberreiben.

Mit frischem Salbei, schwarzem Pfeffer und einigen Tropfen gutem Olivenöl vollenden.

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Tipp:

Für die Kürbis-Bolognese eignet sich Hokkaido besonders gut, weil er aromatisch ist und beim Schmoren eine wunderbar cremige Konsistenz entwickelt. Außerdem muss die Schale nicht entfernt werden.

Wer das Kürbisaroma noch intensiver möchte, kann einen Teil des Kürbisses vorher im Ofen rösten und erst gegen Ende unter das Ragù heben. Dadurch entstehen süßlich-nussige Röstaromen und die Kürbisstücke behalten mehr Struktur.

MangiaMarc-Tipp: Gib am Ende nicht zu viel Pastawasser auf einmal hinzu. Lieber schluckweise einarbeiten und die Pasta kräftig schwenken. Zusammen mit Parmigiano und Olivenöl entsteht so eine besonders seidige, glänzende Kürbis-Bolognese, die perfekt an der Pasta haftet.



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